ARMATURENBEARBEITUNGS- UND PRÜFTECHNIK

Minimierung von Bearbeitungs- und Kontaminationszeiten durch den Einsatz moderner CNC-Drehmaschinen in der Kerntechnik

Mit den transportablen, CNC-gesteuerten Drehmaschinen erweitert die Firma EFCO Maschinenbau GmbH aus Düren das Spektrum an Möglichkeiten für die zerspanende Plan- und Innenbearbeitung von drehsymmetrischen Bauteilen vor Ort.

Minimierung von Bearbeitungs- und Kontaminationszeiten durch den Einsatz moderner CNC-Drehmaschinen in der Kerntechnik

„Durch die Automatisierung der Bearbeitungszyklen durch modernste CNC-Technik werden die Bearbeitungszeiten substanziell verkürzt und der Bediener merklich entlastet. Dazu gehört auch, dass die Maschinen der NC-Serie weiterhin kompromisslos robust gebaut sind. Dadurch erreichen wir die notwendige Maschinensteifigkeit, ermöglichen größere Spantiefen, verkürzen zusätzlich die Bearbeitungszeit und minimieren ggf. vorliegende Kontaminationszeiten", erklärt Dip. Ing. Jakob Wüst, technischer Leiter bei EFCO.

Die Bedienung der Maschinen erfolgt über eine mobile Bedieneinheit. Dies ermöglicht die Bedienung aus sicherer Entfernung, wenn die Maschine z.B. in Bereichen mit radioaktiver Strahlung eingesetzt wird. Standardprogramme für häufig benötigte Bearbeitungszyklen wie Plandrehen, Kegeldrehen, Radiusdrehen, Bohrungsdrehen und Axialstechen sind bereits in der Maschinensteuerung enthalten. So ist die Maschine bereits nach kurzer Vorbereitung einsatzbereit und kann ohne Vorkenntnisse in der CNC-Programmierung bedient werden. Zusätzlich ist es ebenso möglich, das Programmpaket durch eigene, speziell auf den Anwendungsfall zugeschnittene CNC-Programme zu erweitern.

Mobile Bedieneinheit SIMATIC MOBILE PANEL für CNC-Maschinen von EFCO

Vor dem Start der Standardprogramme ist der Nullpunkt für die Bearbeitung vom Bediener festzulegen (z. B. durch Ankratzen der Bohrung u. Planfläche mit dem Drehwerkzeug). Die erforderlichen Parameter für den gewählten Bearbeitungszyklus werden ebenfalls vom Bediener eingegeben. Anschließend wird das Programm gestartet und läuft automatisch ab. Die benötigte Anzahl von Schnitten wird ausgeführt und das Programm stoppt die Maschine, wenn die Bearbeitung abgeschlossen ist. In diesem Zeitraum ist kein Eingreifen des Bedieners erforderlich, sodass er beim Einsatz der Maschine im radioaktiven Bereich den Bearbeitungsprozess aus einer ungefährlichen Entfernung beobachten kann.

Jakob Wüst erklärt: „Die Herstellung und Bearbeitung von Konturen, die manuell nur sehr schwer oder gar nicht erzeugt werden konnten, wird erreicht, ohne dabei die Faktoren Bedienfreundlichkeit und Zeitersparnis aus den Augen zu verlieren."